2026 – das Jahr des Pferdes
A U S S T E L L U N G S E R Ö F F N U N G
Mittwoch, 18. Februar um 18 Uhr
im Atelier 1070, Bandgasse 8 / 14 DG
0664 503 51 88
Um Anmeldung wird gebeten!
Pferd – Motiv und Metapher
„Meine Pferdeanatomien haben den Inhalt der Freiheit – gegen die Psychopathie – unserer Zeit! – Sie sind im Sonnenlicht gezeichnet. – Symbolgestalt gegen jeden Bürofaschismus – gegen das Sinn-Lose …. Dadurch existieren meine Hengste der Sonne –.“ Fritz Martinz 1987
Vom Künstler gestaltetes Plakat – 1974, Galerie Herzog im Pferdestall, Getreidemarkt 17, Ausstellung von Pferdebildern und -zeichnungen
“Fleisch ist das wahre Chaos aller Farben und eben deshalb keiner besonderen ähnlich, sondern die unauflöslichste und schönste Mischung aller.”
Friedrich Wilhelm Schelling
Ankündigung zur Ausstellung “Fleischbilder”
Wir laden herzlich zu unserer Ausstellung “Fleischbilder” von Fritz Martinz ein, die die eindringlichen Werke des Künstlers Fritz Martinz rund um das Thema “Schlachten” präsentiert. Diese Ausstellung ist auch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den eigenen traumatischen Kriegserlebnissen des Künstlers und thematisiert die Abscheu gegen Gewalt. Das Leid der Kreatur, – das Tierleid steht stellvertretend für das Menschenleid – das Schlachthaus für das Schlachtfeld.
Malerische Fleischwerdung – die Ästhetik das Fleisches.
Fleisch als Spiegel des Daseins: Symbol für Aggression und Vitalität, für Tod und Konservierung, für Trieb, Vergänglichkeit und Verwandlung. In seiner Vieldeutigkeit ist es zur Ikone der Moderne geworden.
Zu sehen im Atelier von Fritz Martinz,
1070 Wien, Bandgasse 8/14
ERÖFFNUNG: Dienstag, 23.09.2025 16 – 19 Uhr
Dauer: bis 28.02.2026
Besichtigung der Ausstellung nach telefonischer Vereinbarung: 0664 503 51 88
Der österreichische Künstler Fritz Martinz (1924-2002) gehörte neben Alfred Hrdlicka und Georg Eisler zur Gruppe der engagiert gesellschaftskritischen Realisten. Nach entbehrungsreichen Kriegsjahren wandte er sich nach 1945 der gegenständlichen Malerei zu. Fritz Martinz hat sich innerhalb seines Schaffens immerwährend für den Humanismus eingesetzt. Sein Werk ist geprägt durch gesellschaftskritische Inhalte und die Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz, durch Themen der Mythologie und der Geschichte, welche er in etlichen Studien, Zeichnungen, Zyklen, Bildern, Tryptichen und Ikonen aufgearbeitet hat.